Heizung

Optimierte Technik senkt die Heizkosten um bis zu 50%! Der geringere Schadstoffausstoß schont zudem auch die Natur!

Heizungsmodernisierung gehört in die Hände des Fachmanns. Um überhaupt eine zukunftsfähige Entscheidung treffen zu können, sollte sich jeder Auftraggeber umfassend informieren.

Heizungsmodernisierung heißt Umstellung auf modernste Technologie. Meist sind damit auch bauliche Veränderungen verbunden, z.B. des Schornsteins. Ob alle Vorschriften beachtet wurden prüft der Bezirksschornsteinfegermeister. Er muss deshalb während der Planungsphase mit einbezogen werden, damit es nach Fertigstellung keine Schwierigkeiten gibt und es kein Betriebsverbot für die Anlage gibt.

Bei der Heizungsmodernisierung müssen alle Komponenten überprüft werden. Kessel, Verrohrung, Speicher und Wärmeabgabeflächen (Heizkörper). Dies gilt ins besondere für die Heizkörper. Moderne Kessel arbeiten nicht mehr mit hohen Vorlauftemperaturen und kleinen Heizkörpern, vielmehr mit niedrigen Temperaturen. Deshalb müssen Wärmeabgabeflächen größer ausgelegt werden.

Wer sich mit diesem Thema beschäftigt, weil die Anlage die gesetzlichen Abgaswerte übersteigt, zu viel Energie verbraucht, schlecht gedämmt oder einfach defekt ist muss seine Entscheidung nicht nur im Hinblick auf Anlagentechnik treffen. Man sollte auch die zu verwendende Energie bedenken! Diese Entscheidung stellt die Weichen für die nächsten 20 Jahre.

Nicht nur beim Auto auf geringen Verbrauch achten! Heizöl z.B. stieg um über 20% - Gaspreise sind an den Ölpreis gekoppelt und ziehen folglich mit an.

EnEV = Energieeinsparverordnung Der Gesetzgeber schreibt klare Richtwerte nicht nur für den Neubau, sondern auch für den Bestand vor.

Eigentümer von Ein- Zwei- oder Mehrfamilienhäuser deren Häuser mit Öl oder Gas beheizt werden und deren Kessel vor dem 01.10.1978 installiert wurden müssen diese bis Ende 2006 austauschen. Falls jedoch nach dem 01.11.1996 ein neuer Brenner eingebaut wurde, verlängert sich diese Frist bis Ende 2008. Ausgenommen von dieser Regelung sind Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser die ihre Häuser selbst bewohnen. Diese Kessel müssen erst bei Besitzerwechsel ausgetauscht werden. Das gilt jedoch auch nur, wenn die seit 2004 gültigen Abgaswerte eingehalten wurden. Geregelt sind diese in der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSCH)